Die deutsche Zulieferindustrie bleibt in einer tiefen Strukturkrise.

Eine konjunktu-relle Erholung ist nicht in Sicht. Schwache Auftragseingänge, steigende Kosten und zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck belasten die Unternehmen weiterhin erheblich und gefährden die industrielle Resilienz sowie die Stabilität der Wertschöpfungsketten.

Die deutsche Zulieferindustrie befindet sich weiterhin tief in der Strukturkrise. So setzte sich die anhaltende Krise auch im Jahr 2025 fort. Die deutsche Zulieferindustrie verzeichnete einen Umsatzrückgang von 1,1 Prozent, während die Produktion um 1,0 Prozent sank. Damit war 2025 bereits das vierte Jahr in Folge mit rückläufiger Produktion. Ohne das zwischenzeitliche Corona-Erholungsjahr 2021 zeigt die Entwicklung seit 2019 eine strukturell abwärts gerichtete Tendenz. Besonders deutlich wird, dass sich die Krise immer tiefgreifender auf die Beschäftigung auswirkt: Diese lag 2025 um 3,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Personalabbau gewinnt damit immer stärker an Breite und unterstreicht, dass die anhaltende Schwäche immer weiter die Substanz der deutschen Zulieferer angreift. Hier lesen Sie weiter