1.000 Euro-Prämie: Entlastung angekündigt, Belastung geliefert

Koalition verschiebt Entlastung auf Arbeitgeber – und verschleppt Reformen weiter

Unfair und für viele Unternehmen nicht leistbar

WSM fordert dauerhafte Lohnebenkostensenkungen, von denen alle profitieren

„Die Regierung verschleppt Wirtschaftsreformen weiter und verschiebt den Aufwand an die Arbeitgeber“, so WSM-Geschäftsführer Christian Vietmeyer zur 1.000-Euro-Entlastungsprämie der Koalition

WSM-Präsident und Unternehmer Ulrich Flatken: „Das ist nichts anderes als eine Verlagerung politischer Verantwortung in die Betriebe“

Düsseldorf/Hagen, 14. April. 2026. Entsetzt reagiert der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) auf die „Entlastungsprämie“ der Koalition. Sie habe Entlastung angekündigt, aber Belastung geliefert: „Die Regierung verschleppt Wirtschaftsreformen weiter und verschiebt den Aufwand an die Arbeitgeber. Diese Prämie lässt sich für die Bevölkerung positiv kommunizieren und ist einfacher als Lohnebenkostensenkungen bei den viel zu hohen Arbeitskosten. Genau die aber brauchen wir, davon würden alle profitieren“, unterstreicht WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer. Eine zwar freiwillige 1.000-Euro-Prämie erzeugt eine Erwartungshaltung und setzt Unternehmen weiter unter Druck. In einer Phase, in der der produzierende Mittelstand jeden Cent dreimal umdrehen muss, um einen Jobabbau zu vermeiden. Hier lesen Sie weiter