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März 2013

Produktion im ersten Quartal 2,1% unter hohem Niveau des Vorjahres

Nach einem Rückgang um 1,7% im Jahr 2012 liegt die Produktion der Stahl- und Metallverarbeiter in Deutschland im Auftaktquartal 2013 um 2,1% unter dem hohen Vorjahresniveau. Während die Exporte um 1,5% über den 2012er Werten liegen, fällt das Inlandsgeschäft in den ersten drei Monaten um 5,2% zurück. Dabei haben sich die inländischen Auftragseingänge allerdings stabilisiert, während die Bestellungen aus dem Ausland bedingt durch Großaufträge im Vorjahr zweistellig zurückgehen. Die negativen Wachstumsraten zum Jahresstart waren aufgrund des Konjunkturverlaufs des Vorjahres, der sich nach einem positiven ersten Halbjahr im zweiten Halbjahr abgeschwächt hatte, erwartet worden. Gegenüber dem Schlussquartal 2012 stehen daher vor allen Kennzahlen positive Vorzeichen. Obwohl sich die Nachfrageschwäche in der Eurozone fortsetzt, besteht also für den Jahresverlauf Hoffnung auf eine Besserung der Konjunkturdaten. Dafür spricht auch, dass die Beschäftigung im Saldo der Monate Januar bis März 2013 um ca. 2.000 ausgeweitet worden ist.

Das Geschäftsklima in der Stahl- und Metallverarbeitung hat sich im Mai gegen den Trend der Gesamtindustrie eingetrübt. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Zukunftserwartungen wurden negativer beurteilt als im Vormonat. Die erwartete allgemeine Erholung der Konjunktur lässt weiter auf sich warten.

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