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März 2014

Produktion steigt im ersten Quartal um 6,9%

Produktion steigt im ersten Quartal um 6,9% –

Europäische Märkte stützen Konjunktur –

Risiken: Energiekosten und Russland/Ukraine

Die Stahl- und Metallverarbeiter in Deutschland haben ihre Produktion im ersten Quartal 2014 um 6,9% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Auch gegenüber dem letzten Quartal des Vorjahres ergibt sich damit eine Steigerung der Ausbringung um 3,9%. Getragen wurde die erfreuliche Entwicklung durch die Stabilisierung der europäischen Absatzmärkte.

Die Exporte sind im ersten Quartal um 2,8% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, das Inlandsgeschäft verlief mit einem Plus von 6,1% noch besser. Dadurch ist die Exportquote leicht von 36% auf 35,3% gesunken, wobei die Umsätze mit Kunden in der Eurozone um 5,5% gestiegen sind, während die Lieferungen in das sonstige Ausland leicht rückläufig waren. Der Erholungstrend in den Eurokrisen-Ländern stabilisiert die konjunkturelle Entwicklung und gleicht ein leicht reduziertes Wachstum in den USA und China aus.

Die Auftragseingänge liegen im bisherigen Jahresverlauf 10,4% höher als 2013. Dieser Wert ist allerdings durch einen ausländischen Großauftrag im März verzerrt, daher gibt der inländische Auftragseingang, der um 6,4% gestiegen ist, eine bessere Orientierung.

Die Stahl und Metall verarbeitenden Unternehmen haben im Mai ihre sehr positive Einschätzung der eigenen Geschäftslage etwas korrigiert. Gleichzeitig sind die Zukunftserwartungen jedoch etwas besser eingeschätzt worden als im Vormonat. Im Ergebnis hat sich das Geschäftsklima zwar etwas eingetrübt. Die zwischenzeitlich aufgekommenen Befürchtungen um eine Eskalation der politischen Lage in der Ukraine stehen aber offenbar nicht mehr im Vordergrund. Somit kann die Prognose von 3% Produktionswachstum im Jahr 2014 bestätigt werden.

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