WSM-Industrie
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Konjunkturdaten
Konjunkturberichte

WSM-Industrie

Die Stahl- und Metallverarbeitung repräsentiert beeindruckende Größenordnungen:

  • 2008 gehörten zur Stahl- und Metallverarbeitung rd. 4.900 Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten. Die Beschäftigtenzahl betrug im Jahresdurchschnitt rd. 457.000. Der Branchenumsatz belief sich auf rd. 81,5 Mrd. EUR. Nach Umsatz-und Beschäftigtenzahl zählt die Stahl- und Metallverarbeitung zu den zehn großen Industriezweigen in Deutschland.

  • Die stahl- und metallverarbeitenden Unternehmen verarbeiten mehr als 19 Mio. Tonnen Stahl pro Jahr.

  • Aus der Nähe zur Stahlindustrie resultiert eine starke Konzentration der Branche auf Nordrhein-Westfalen:
    Fast die Hälfte der WSM-Betriebe produziert in diesem Bundesland. Jeder fünfte Arbeitsplatz der Metall- und Elektroindustrie in NRW wird von der Stahl- und Metallverarbeitung gestellt, dieser Branchenanteil wird nur noch vom Maschinenbau übertroffen.

Welche Produkte verbergen sich hinter diesen Zahlen?

Das Produktionsspektrum der WSM-Industrie ist breit gefächert. Es umfaßt Konsumgüter, Investitionsgüter, Zulieferteile. Im einzelnen sind folgende Erzeugnisse vertreten:

  • Vorprodukte:
    z.B. Blankstahl, Kaltband, Kaltprofile, gezogener Draht

  • Teile:
    geschmiedet, gepresst, gestanzt, gezogen, gesintert, gedreht, gebogen, geschweißt 

  • Enderzeugnisse:
    z.B. Bauzuliefererzeugnisse, Betonstahl, Bürogeräte, Do-it-yourself-Produkte, Drahtgewebe und -seile, Federn, Flansche und Rohrverbinder, Gartengeräte, Industrieschilder, Schrauben, Schweißzusätze, Tore, (Sport-)Waffen und Munition, Wehrtechnisches Gerät

  • Industrielle Dienstleistungen:
    z.B. Oberflächen- und Wärmebehandlung, mechanische Bearbeitung

Der Industriezweig Stahl- und Metallverarbeitung ist in der amtlichen Klassifikation für Wirtschaftszweige (WZ 2008) schwerpunktmäßig unter den WZ-Nummern 24 und 25 vertreten.