
|
|
|
September 2011Stahl- und Metallverarbeitung: Auftragseingänge gehen im 3. Quartal zurückProduktion 14% über Niveau des Vorjahres l Aufträge gehen um 6,2% zurück l Konjunktureinbruch trotz bestehender Risiken nicht erwartet l 2012: Wachstum von bis zu 4% möglich Düsseldorf, 7. November 2011. Die Produktion der Stahl- und Metallverarbeiter in Deutschland liegt nach 9 Monaten 14,2% über dem Vorjahresniveau. Mit einem Plus von fast 20% tragen Hersteller von Schmiede-, Blechform- und Drehteilen sowie Härtereien am meisten zu dem Wachstum bei. Das dritte Quartal 2011 war geprägt durch die hohen Unsicherheiten in den Finanzmärkten und der Euro-Zone. Dementsprechend gaben die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorquartal um 6,2% nach. Auch der Umsatz war im dritten Quartal mit -1,3% leicht rückläufig, wobei sich der Inlandsumsatz noch auf dem Niveau des Vorquartals bewegte. Der Rückgang bei den ausländischen Bestellungen (-7,9%) und Lieferungen (-4,7%) belastet die konjunkturelle Entwicklung zunehmend. Das Stimmungsbarometer der Branche spiegelt die gestiegene Verunsicherung wider. Die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage ist auf hohem Niveau leicht rückläufig, die Zukunftserwartungen haben eine Korrektur im Jahresverlauf erfahren. Allerdings haben die Unsicherheiten seit August nicht weiter zugenommen, die Erwartungen sind seitdem konstant geblieben. Die Unternehmer erwarten nicht, dass die Konjunktur einbricht, sondern sich auf hohem Niveau beruhigt. Erfreulicher Personalaufbau Nur unter sicheren Zukunftsaussichten erfolgen Investitionen und eine Fortsetzung des erfreulichen Personalaufbaus. In den ersten acht Monaten 2011 haben die Stahl- und Metallverarbeiter 17.700 neue Mitarbeiter eingestellt. Für das laufende Jahr ist ein Produktionsplus von 12% zu erwarten. 2012 könnte aus heutiger Sicht ein Wachstum von bis zu 4% möglich sein. |
||
|