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Mai 2011Produktion gut 17% über Niveau des Vorjahres – Bremsspuren bei Auftragseingängen – Risiken: Wettbewerbsnachteil durch steigende Kosten
Nach einem Plus von 18,3% im Jahr 2010, bleibt die Produktionsentwicklung der Stahl- und Metallverarbeitung in Deutschland expansiv. Bis Mai konnte ein weiterer Anstieg um 17,6% verzeichnet werden, damit fehlen nur noch 2,5% Wachstum zum Niveau des Jahres 2008. Die positive Entwicklung wurde bisher überwiegend von der kräftigen Auslandsnachfrage getragen, von der die Stahl und Metall verarbeitenden Betriebe über ihre exportorientierten Kunden indirekt profitieren. Allerdings verzeichneten die Betriebe der ersten Verarbeitungsstufe zuletzt deutliche Bremsspuren bei den Auftragseingängen, insbesondere aus dem Ausland. Auch die Zukunftserwartungen der Branche waren in den letzten Monaten rückläufig. Damit mehren sich Anzeichen, dass der aktuelle Konjunkturzyklus in den nächsten Monaten zumindest Schwächen zeigen könnte. Der erfreuliche Personalaufbau des Jahres 2010 hat sich in den ersten Monaten 2011 beschleunigt fortgesetzt. Bis Mai haben die Unternehmen mehr als 10.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Der kräftige Kostenanstieg bei Rohstoffen, Energie und Personal gefährdet allerdings die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Bei hohem Wettbewerbsdruck bleibt die Herausforderung groß, auskömmliche Ergebnisse zu erwirtschaften, die Investitionen und Innovationen ermöglichen.
*arbeitstäglich bereinigt, Veränderungsraten in % |
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