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Mai 2010
<h2>Produktion nach 5 Monaten 17% über Krisenniveau des Vorjahres</h2>
Die Produktion der Stahl- und Metallverarbeiter in Deutschland liegt nach den ersten fünf Monaten 17 % über dem sehr niedrigen Niveau des Vorjahres. Die Auftragseingänge haben um mehr als 42 % zugelegt. Mit diesen hohen Wachstumsraten ist die Konjunkturkrise jedoch nicht beendet. Einerseits vergleichen wir uns aktuell mit dem Tiefpunkt der Krise Anfang 2009. Andererseits sind viele Betriebe erst später von dem Einbruch getroffen worden und befinden sich derzeit noch in der schwierigsten Phase. Im weiteren Jahresverlauf wird sich das Produktionswachstum basisbedingt auf einstellige Werte reduzieren. Für die mittelständischen Stahl- und Metallverarbeiter wird dabei entscheidend sein, wie gestiegene Rohstoffkosten und deren zunehmende Volatilität in der Lieferkette verteilt werden.
Die Stahl und Metall verarbeitenden Unternehmen haben die Reduzierung der personellen Kapazitäten überwiegend abgeschlossen. Im Branchendurchschnitt wird seit dem Frühjahr die Stammbelegschaft behutsam wieder aufgestockt. Vereinzelt wird allerdings weiterhin kurz gearbeitet, insbesondere Unternehmen, die in Investitionsgüterindustrien liefern, haben das Konjunkturtal noch nicht vollständig durchschritten. Das Gesetz für bessere Beschäftigungschancen, durch das unter anderem die Kurzarbeit nochmals verlängert wird, ist daher zu begrüßen.
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