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August 2011

Stahl- und Metallverarbeiter: Konjunktur im August 2011

Düsseldorf, 10. Oktober 2011. Die Produktion der Stahl- und Metallverarbeitung in Deutschland liegt nach den ersten 8 Monaten 2011 mit +15,3% weiterhin deutlich über Vorjahresniveau. Der August liegt im Vorjahresvergleich bei +11,3%. Dabei liegen die Exporte mit +6,7% inzwischen nur noch wenig über dem Niveau des Vorjahresmonats. Der Inlandsabsatz verzeichnet hingegen ein Plus von 13,5%. Diese Entwicklung war bereits seit Januar erkennbar, sie hat sich allerdings zuletzt nochmals beschleunigt. Die Auftragseingänge deuten weiterhin darauf hin, dass sich das internationale Geschäft abschwächt: Die Auslandsorder liegen im August mit +0,6% nur knapp über Vorjahresniveau, im Inland beträgt das Auftragsplus dagegen 7,3%.

Erwartungen optimistischer
Das Stimmungsbarometer der Branche zeigt gegen den Trend des gesamtindustriellen Indikators eine leichte Verbesserung bei der Beurteilung der aktuellen Lage und der Zukunftserwartungen. Dies lässt zumindest für September auf stabile Konjunkturdaten hoffen. Insgesamt ist die Stimmung besser als die Erwartungen für die weitere Entwicklung.  Das Gesamtbild für die Branche zeigt also: Die Konjunktur könnte abflauen, aber es gibt keinen Grund, die Krise herbeizureden.Der erfreuliche Personalaufbau des Jahres 2010 hat sich beschleunigt fortgesetzt.

Von Januar bis Juli 2011 haben die Unternehmen mehr als 14.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Der kräftige Kostenanstieg bei Rohstoffen, Energie und Personal gefährdet allerdings die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Mit wachsender Sorge blicken die Unternehmer auf das kommende Wochenende, wenn die Prognose für die Umlage für erneuerbare Energien 2012 veröffentlicht wird, die voraussichtlich um mindestens 0,3 ct/kWh steigen wird.