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Eine wettbewerbsfähige Gesellschaft braucht eine intakte Umwelt. Die Unternehmen der Stahl und Metall verarbeitenden Industrie stellen sich dieser Verantwortung. Ihr Ziel lautet, sichere und umweltgerechte Produkte nach den Vorgaben ihrer Kunden an sicheren und umweltgerechten Arbeitsplätzen herzustellen. Dazu ist besonders der industrielle Mittelstand der WSM-Branche auf Rahmenbedingungen angewiesen, die Eigeninitiative und Eigenverantwortung auch weiterhin möglich machen. Denn erfolgreicher Umweltschutz setzt aktive und innovative Unternehmen voraus.

Mit diesem Ziel initiiert und koordiniert der WSM industrielle Positionen zu zentralen umweltpolitischen Themen seiner Branchen. In Zusammenarbeit mit anderen Verbänden aus den Bereichen Stahl und Metall, mit seinem europäischen Dachverband ORGALIME und dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) führt er den Dialog mit Parlamenten, Regierungen, europäischen Organisationen und unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Nicht zuletzt bietet der WSM eine Plattform für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch innerhalb seiner Branchen.

Die Themen des Fachbereichs "Umweltpolitik" im WSM reichen dabei von Fragen des Genehmigungsrechts (anlagenbezogener Umweltschutz), des Abfall- und Gefahrstoffrechts bis hin zu produktbezogenen Regelungen (z.B. AltfahrzeugG, Öko-Design).

Einen besonderen Schwerpunkt nimmt dabei die "neue EU-Chemikalienpolitik" (REACH) ein, die für den Mittelstand als typischen "nachgeschalteten Verwender" große wirtschaftliche Nachteile schaffen könnte, ohne dass ein entsprechender Nutzen für Gesundheit und Umwelt entsteht.